Schüler des Seminarfachs Geschichte des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums haben ein Jahr recherchiert, um so möglichst einige der Grabsteine des Kriegsgräberfeldes neben ihrer Schule zum Sprechen zu bringen: „ Um das Gedenken … zu wahren und um auf die Schrecken des Krieges aufmerksam zu machen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Osnabrücker ServiceBetrieb, Eva Güse

So die Einleitung des Informationsheftes, das nun nachfolgenden Schülergenerationen zu lebendigem Geschichtsunterricht verhelfen wird.

In einer Feierstunde am 15. März am Kriegsgräberfeld in der 5. Abteilung des Johannisfriedhofs gedachten die Zuhörer mit  Bürgermeisterin Birgit Strangmann der teils erst 16 Jahre alten Verstorbenen des 1. Weltkriegs – jünger als die forschende Schülergeneration und kaum vorstellbar.

Eva Güse von der Abteilung Friedhöfe und Bestattungswesen des Osnabrücker ServiceBetriebs freute sich über die fruchtbaren Forschungsergebnisse: „ Ich wünsche mir besonders, dass der Kontakt zu den benachbarten Schulen weiterhin intensiv gepflegt wird und bedanke mich über die Umsetzung in ein Aktionsheft, die weiterhin Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit dem Friedhof bringen wird.“  Das PDF des Heftes wird nach den Osterferien auch über die Internetseite www.hasefriedhof-johannisfriedhof.de der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein großer Erfolg der Forschung ist schon jetzt, dass so eine Reservisten-Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Dieter Bockelmann auf das Feld aufmerksam wurde. Sie werden nun regelmäßig bei der Grünpflege unterstützen.

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