„auf den spuren von v-g – ein interaktiver Stadtrundgang“

Der interaktive Stadtrundgang „auf den spuren von v-g“, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst für eine andere Gesellschaft. Vordemberge-Gildewart. 50 Jahre danach“ entwickelt wurde, bietet ab Ende August Interessierten einen informativen sowie unterhaltsamen Einblick in das Leben des Osnabrücker Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart (v-g) und seine wirtschaftlich-künstlerischen Verbindungen zu Osnabrück.

Wer war eigentlich der Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart und was war seine Verbindung zur Stadt Osnabrück? Dies will der Stadtrundgang beantworten und setzt dabei keine Vorkenntnisse über den Konkreten Künstler v-g voraus. An dreizehn Stationen, die sich vornehmlich über die Osnabrücker Alt- und Innenstadt erstrecken, werden durch Kurztexte und zahlreiche Originalaufnahmen die Spuren von v-gs künstlerischem Wirken an den jeweiligen Stationsorten sichtbar gemacht. Zugleich schaffen Auszüge aus v-gs Autobiografie, kleine Anekdoten sowie persönliche Korrespondenzen mit seiner damals in Osnabrück lebenden Familie einen Eindruck vom Menschen Friedrich Vordemberge-Gildewart.

Der Stadtrundgang bVG QR-Codeasiert auf QR-Code-Folien, die an jeder Station angebracht sind. Durch das Scannen des QR-Codes mit einem Smartphone oder Tablet werden die Texte und Bilder zu der jeweiligen Station direkt auf dem Gerät angezeigt. Der Einsatz dieser Technik ermöglicht das selbstständige Erkunden des Stadtrundgangs ohne weitere Anleitung. Karen Schultz, die als FSJlerin des Projektbüros im Fachbereich Kultur diesen Stadtrundgang entwickelt hat, sagt dazu: „Mir war es besonders wichtig, einen Stadtrundgang zu schaffen, der kostenfrei und spontan von jedem eigenständig erkundet werden kann. Zudem wollte ich v-g auf diese Weise auch einem jüngeren Publikum zugängig machen, die eher selten im Museum eine Ausstellung von ihm besuchen würden.“

„Für unsere FSJler ist die Entwicklung eines eigenen Projektes ein wichtiger Bestandteil des Freiwilligen Jahres, da es ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Ideen eigenverantwortlich umzusetzen und einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der Einsatzstelle zu leisten“, äußert sich Anke Bramlage, Praxisanleiterin für das FSJ Kultur im Projektbüro, über den Stellenwert eines FSJ-Projektes.

Neben der QR-Code-Technik hält der Stadtrundgang eine weitere Besonderheit bereit. Dem Titel eines interaktiven Stadtrundgangs gerecht werdend, besteht an jeder Station die Möglichkeit, auf die Suche nach einem Geocache zu gehen, das die Koordinaten für das nächste Geocacheversteck an der folgenden Station bereithält.

Einen Flyer zum Stadtrundgang, der die zerstörten oder in Vergessenheit geratenen Spuren des Künstlers v-g in Osnabrück wieder sichtbar macht, ist mit integrierter Karte und genaueren Angaben zu den einzelnen Stationsorten in der Tourist Information erhältlich.

 

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