„Osnabrück im Ohr – Stadtgeschichte als Audioereignis“

– so hieß die Übung, die über zwei Semester im Historischen Seminar der Universität Osnabrück angeboten wurde. Unter der Leitung von apl. Prof.‘in Dr. phil. Gudrun Gleba konnten die teilnehmenden Studenten und Studentinnen Einblick in die wissenschaftliche Forschung zur Stadtgeschichte bekommen und sich gleichzeitig Gedanken um die Aufbereitung von historischen Fakten für ein breites Publikum machen. In der Übung sollten nämlich Audiostationen zu ausgewählten Plätzen Osnabrücks erstellt werden. Nach ausführlicher Recherche und zusätzlichen Sitzungen zum Themenkomplex „Hören“, konnten nach den Interessen der Studierenden Audiostationen zu zwei Orten fertiggestellt werden: zum Osnabrücker Schloss und zum Hasefriedhof.

Julia Kuhlmann, Tim Schrader  und Anna Töbermann, die sich mit dem Hasefriedhof beschäftigten, kannten den Friedhof schon vor Beginn der Übung von Spaziergängen und waren vor allem begeistert von all den kleinen Geschichten, die sich von den Grabsteinen ablesen und erahnen lassen. Viel Neues über die historischen Friedhöfe Osnabrücks konnten die Studierenden dann aber auch bei den Veranstaltungen „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ im Frühjahr/Sommer 2012 lernen.

So sind zwei Audiostationen zum Hasefriedhof entstanden, in denen ein fiktiver Spaziergänger die Hörer zunächst von der Wageneinfahrt zum Hochkreuz führt und ihnen schließlich an der Kapelle einen Überblick über die hinteren Friedhofsabteilungen gibt.  Mit Thomas Schneider, Schauspieler am Theater Osnabrück, konnte ein professioneller Sprecher für die Texte gewonnen werden. Zusammen mit den Klängen des Ensemble OLegrettos werden einem die (historischen) Fakten so kurzweilig und spannend vermittelt.

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